Zuverlässigkeit bei erneuerbaren Energien: Die Rolle der Installation
Die Energiewende erfordert eine zuverlässige Energieinfrastruktur, die auch unter immer anspruchsvolleren Bedingungen zuverlässig funktioniert. Dies war auch ein zentrales Thema der Key Energy in Rimini, der Leitmesse für die Energiewende mit Fokus auf nachhaltige Energielösungen, Innovation und Networking.
Im Rahmen der Veranstaltung führten wir Gespräche mit verschiedenen Akteuren aus dem Bereich der erneuerbaren Energien. Im Mittelpunkt dieser Gespräche stand ein besseres Verständnis der Herausforderungen bei der Installation und dem Betrieb von Energieinfrastruktur in Wind- und Solarparks.
Beachtung der Installation in der Praxis
In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass bei Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien der Fokus häufig auf der Erzeugungstechnik und der Leistungselektronik liegt. Komponenten im Mittelspannungsnetz erhalten in der Regel weniger Aufmerksamkeit, obwohl hier die Zuverlässigkeit in der Praxis maßgeblich bestimmt wird. Kabelverbindungen sind ein kritischer Bestandteil dieser Infrastruktur. In unterirdischen Mittelspannungsnetzen von Wind- und Solarparks sind die Kabel folgenden Belastungen ausgesetzt:
- Hohe Lasten und häufiges Schalten
- Ströme mit hohem Oberwellengehalt, verursacht durch Wechselrichter
- Feuchte Böden, Küstenregionen und wechselnde Umweltbedingungen
Wie auch auf der Seite zur Anwendung erneuerbarer Energien erläutert, kann eine einzige defekte Kabelverbindung in einem Energienetz zum Ausfall mehrerer Turbinen oder eines Teils eines Solarparks führen, was direkte Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und den Energieertrag hat.
Einfache Installation und hohe Ausführungsqualität
Die Qualität der Installation spielt eine wichtige Rolle für die Zuverlässigkeit von Mittelspannungsnetzen. Nicht nur die Planung, sondern auch die Installation selbst hat direkten Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Kabelverbindungen in Wind- und Solarparks.
Die Praxis zeigt, dass ein Großteil der Ausfälle von Kabelverbindungen auf Installationsfehler zurückzuführen ist. Daher ist eine einfache Installation ein wichtiger Faktor zur Reduzierung von Ausfallrisiken und Wartungskosten.
Mehrere Faktoren tragen dazu bei:
- Ein klarer Installationsprozess mit logischen, leicht nachvollziehbaren Schritten
- Geringe Abhängigkeit von Werkzeugen wie Brennern
- Angemessene Schulung und Wissensvermittlung während der Installation
Technische Herausforderungen in Netzen für erneuerbare Energien
Netze für erneuerbare Energien sind spezifischen Lasten ausgesetzt. Der Einsatz von Leistungselektronik führt zu Oberschwingungen, die zusätzlichen thermischen und elektrischen Belastungen in Kabelnetzen verursachen.
In Kombination mit langen Kabeltrassen, großen Leiterquerschnitten und teilweise wassergesättigten Böden erfordert dies Lösungen, die nachweislich für diese Bedingungen ausgelegt sind.
Innerhalb dieses Marktsegments konzentriert sich Lovink speziell auf Situationen, in denen diese Risiken zusammentreffen, darunter:
- Netze mit hohem Oberschwingungsgehalt
- Projekte in Feuchtgebieten oder Küstenregionen
- Sanierung und Erweiterung bestehender Wind- und Solarparks
- Situationen, in denen eine schnelle Inbetriebnahme erforderlich ist.
Dieser Fokus deckt sich mit den Diskussionen der Veranstaltung: dem Bedarf an Verbindungen, die nicht nur technisch einwandfrei, sondern auch in der Praxis zuverlässig sind – insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien.
Von Markteinblicken zur Anwendung
Key Energy verdeutlichte, dass die Zuverlässigkeit von Netzen für erneuerbare Energien nicht von einem einzigen Faktor abhängt. Installationsfreundlichkeit, Schutz vor Umwelteinflüssen und Leistungsfähigkeit unter Langzeitlast spielen allesamt eine wichtige Rolle.
Erfahren Sie mehr über Kabelmuffen für Wind‑ und Solarparks und ihre Rolle in Mittelspannungsnetzen auf die anwendungsseite für erneuerbare Energien.

